Elias am WTT Feeder in Berlin
Nach zwölf Jahren mit dem gleichen Material hat Elias Hardmeier Holz und Beläge gewechselt. Am WTT Feeder in Berlin stand der erste Ernstkampf mit dem neuen Setup an.
Erfahrungsbericht von Elias Hardmeier, WTT Feeder Berlin 2026, 19. bis 23. August 2026.
Kurz vor dem Turnier habe ich mein Material gewechselt: anderes Holz, andere Beläge. Das ist für mich eine grosse Umstellung, denn ich habe zwölf Jahre lang mit dem gleichen Material gespielt. Berlin war darum mein erster richtiger Ernstkampf mit dem neuen Setup.
«Zwölf Jahre lang das gleiche Material, und jetzt alles neu. Berlin war die erste Standortbestimmung damit.»
Und ich habe mich recht wohl gefühlt mit dem neuen Material. Darüber bin ich sehr froh, denn das war für mich die wichtigste Frage an diesem Wochenende.
Gemerkt habe ich aber auch, dass pro Satz noch zwei, drei, vier unnötige Fehler dabei waren. Auf diesem Level kann man sich das nicht erlauben. Man liegt schnell im Rückstand, und dann ist es schwierig, wieder aufzuholen.
In der Gruppe habe ich beide Spiele verloren: zuerst gegen das belgische Nachwuchstalent Alessi Massart, danach gegen den Routinier Martin Buch aus Dänemark. Mit zwei Niederlagen in der Gruppenphase kann man sich nicht viel schönreden.
«Mit zwei Niederlagen in der Gruppenphase kann man sich nicht viel schönreden. Aber ich bin trotzdem zuversichtlich.»
Ich nehme aus Berlin vor allem Motivation mit, jetzt hart weiterzuarbeiten, damit ich für die Liga-Saison bereit bin. Mein Ziel bleibt, weitere WTT-Turniere zu spielen und internationale Punkte zu sammeln, um im Weltranking weiter nach vorne zu kommen.
Spass gemacht hat das Turnier trotzdem und es hat mir auf dem weiteren Weg sicher geholfen. Ich weiss jetzt, an welchen Baustellen ich arbeiten will.
TEAM PING PONG STORY drückt Elias die Daumen für die neue Saison.