Elias Hardmeier schlägt für Effeltrich auf
Elias Hardmeier über seinen Wechsel in die 3. Bundesliga Süd zum DJK SpVgg Effeltrich.
Bald beginnt die neue Saison. Meine Vorfreude ist riesig! In diesem Jahr werde ich in der 3. Bundesliga für den Verein DJK SpVgg Effeltrich aufschlagen, im vorderen Paarkreuz auf Position 2.
Wie es zum Wechsel kam
Den Kontakt zum Verein verdanke ich meinem Trainer Zsolt Hollo (Team PPS). Sein Sohn Mike hat zuvor in Effeltrich gespielt, inzwischen aber den Schritt in die 2. Bundesliga gemacht. Dadurch wurde ein Platz frei. Zsolt brachte mich mit Manager Jürgen in Verbindung. Dieser war von Anfang an begeistert. Schon bald konnten wir uns auf eine sportliche Zusammenarbeit einigen.
Mein Weg in die Bundesliga
Vor zwei Jahren habe ich bereits in der 3. Bundesliga gespielt, damals im hinteren Paarkreuz auf Position 3 bei Bietigheim-Bissingen. Dort konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und TTR-Punkte in Deutschland gewinnen. Mittlerweile habe ich genügend Punkte, um im vorderen Paarkreuz anzutreten. Rückblickend denke ich, dass meine Spielstärke schon damals gereicht hätte. Mir fehlten aber schlicht die Punkte.
Grosse Unterschiede zur Schweiz
Die Stimmung in Deutschland ist ganz anders als in der Schweiz: mehr Zuschauer, mehr Interesse und viel mehr Gespräche rund um Tischtennis. Auf diese besondere Atmosphäre freue ich mich jetzt schon. Ich bin überzeugt, dass die 3. Bundesliga insgesamt etwas stärker ist als unsere NLA, die höchste Liga in der Schweiz. Deshalb sehe ich diesen Schritt als wichtige Chance, um mich weiterzuentwickeln und auf das nächste Level zu kommen.
Ziele und Erwartungen
Das Spielen im vorderen Paarkreuz der 3. Bundesliga war schon lange ein grosses Ziel von mir. Nun möchte ich als Schweizer Spieler in der Bundesliga Fuss fassen, eine positive Saisonbilanz erreichen und mich weiter nach oben pushen. Ich weiss, dass viele junge und ambitionierte Spieler in der Liga dabei sind. Einige kenne ich bereits von internationalen Turnieren. Gerade diese Mischung aus Talent, Ehrgeiz und Internationalität macht die Liga so attraktiv.
Saisonauftakt und lange Reisen
Mein erstes Spiel bestreite ich am 27. September, zu Hause gegen Grünwettersbach. Der Aufwand für die Anreise nach Effeltrich ist zwar gross, fünf bis sechs Stunden mit dem Zug oder Auto, doch zum Glück habe ich freitags keine Vorlesungen im Teilzeitstudium und kann jeweils rechtzeitig anreisen. Gespielt wird nach folgendem Modus: Zuerst finden zwei Doppel statt, danach treten im oberen Paarkreuz die Spieler 1 und 2 gegeneinander an, während im unteren Paarkreuz die Begegnungen der Positionen 3 und 4 folgen.
Training im Team und mit Profi-Trainern
Um bestmöglich vorbereitet zu sein, trainiere ich täglich am Tisch und gehe zusätzlich zwei- bis dreimal pro Woche ins Fitnessstudio. Montags gibt es ein gemeinsames Training mit dem Team PPS. Diese Einheiten pushen mich besonders. Neu arbeite ich zudem mit Norbert Tofalvi im Balleimer-Training. Dank des Sponsorings vom TEAM PING PONG STORY ist diese Zusammenarbeit möglich. Das Training mit Norbert bringt mir enorm viel und macht grosse Freude. Ein weiterer Schritt wäre, wenn wir montags regelmässig mit Zsolt trainieren könnten. Das wäre für uns Spieler eine tolle zusätzliche Förderung.
Bekannte Gesichter in der neuen Mannschaft
In meiner Mannschaft kenne ich bereits einige Spieler aus früheren internationalen Turnieren und aus meiner Zeit in Deutschland. Schon damals habe ich die Truppe als sehr freundlich und familiär erlebt. Auch Manager Jürgen ist ein äusserst angenehmer Typ. Ich freue mich, Teil dieser jungen Mannschaft zu sein, und werde mein Bestes geben, damit wir gemeinsam vorne in der Tabelle mitspielen können.
Ausblick
In diesem Newsletter werde ich euch regelmässig auf dem Laufenden halten, wie meine Spiele verlaufen und wie ich mich in meiner Premiere im vorderen Paarkreuz der 3. Bundesliga schlage. Ich bin voller Vorfreude, gespannt auf die ersten Begegnungen und hoch motiviert, meine Leistung zu zeigen.
Im ersten Match der Saison gewinnen wir gegen den favorisierten ASC Grünwettersbach II mit 6:4. Mit zwei Siegen, unter anderem gegen den Bundesligaspieler Tobias Hippler, konnte ich massgeblich meinen Teil zum Sieg beitragen. Let’s go!
